Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Unfall - 55er Chevy auf der a5 gegen Leitplanke
carhunter
21.11.2009, 08:26
Der ein oder andere wirds schon mitbekommen haben, am Mittwoch ist am Frankfurter Kreuz auf der A5 ein relativ junger Fahrer mit seinem 55er Chevy Apache ins schleudern geraten und hat ihn teilverzinkt - ungewollt..
http://www.rtl-hessen.de/videos.php?video=8103&kategorie=1&PHPSESSID=4
Kennt jemand von euch den Wagen/ dessen Fahrer? Wirklich verdammt schade ums Auto, ist ja nur ein Katzensprung von mir und ich kenne im Umkreis zwei rote Pickups ähnlichen Baujahrs - ist keiner der beiden. Scheint wohl einen dritten im Umkreis gegeben zu haben..
Ups....
Das ist halt der Mist wenn du was schönes altes hast....
WEnn es eine vernünftige Lösung für Gurte gäbe, kämen in meinen Polara welche rein...
Und ob's die Beckengurte bringen???:confused:
Nicht nur die Autos sind wie früher, auch die Unfälle.
Hoffentlich kommen beide wieder auf die Beine! Und klar, schade ums Auto ist es allemal. Ich möchte nicht der Besitzer sein. Im Spital aufwachen müssen und realisieren, dass mein schönes Auto i.A ist.
carhunter
21.11.2009, 09:01
ob man da wirklich gurte haben will wenn man realisiert das mein sein liebstes - in jahrelanger kleinarbeit aufgearbeitetes - schmuckstück total zersemmelt weis ich ja nicht..
PeterPerlich
21.11.2009, 09:03
war bei uns auch in der Zeitung ich wohne etwas südlicher in bayrisch Nizza. War ein Apache aus Baden Württemberg.
Ich habe den als 59er siehe Avatar. Fahre damit immer mit der ganzen Familie und 2 Hunden, waren damit schon 3 mal in Schweden mit WoWa dran, insgesamt bin ich bis dato 60.000 Km mit dem Schlitten in 6 Jahren gefahren. Davon stand er 1 1/2 Jahre wegen komplett Restauration. Mir graut es immer wenn ich dann solche Bilder sehe.
Vom Preis wäre es auch ein neuer Ram geworden!
ob man da wirklich gurte haben will wenn man realisiert das mein sein liebstes - in jahrelanger kleinarbeit aufgearbeitetes - schmuckstück total zersemmelt weis ich ja nicht..
Ich denke schon. Es ist ja sicher jeder froh, wenn er nicht noch Langzeitschäden davonträgt (nie mehr richtig laufen kann z.B).
Wie Du schreibst, dass das Auto futsch ist, ist ja schon genug schlimm. Es braucht nicht noch mehr.
Das ist echt traurig:(:(
Ich mag diese PickUps soooooooooo gerne.
Ich möchte nicht wissen, wie diese Deppen gefahren sind, daß es sie beide beim Aufprall nach vorne raus bugsiert hat.
Vielleicht sollte man solch ein altes Auto auch so fahren, wie es sich dafür gehört.
Schade ums Auto.
toller Spruch!! Seh Dir mal alte Crashtests an. Ist nichts mit Knautschzone oder Aufprall dämpfen. Da geht es ab 30KmH schon durchs Fenster für den Beifahrer.
Shit...
Ich hoffe die beide kommen wieder auf die Beine...
Und den Wagen kann man wieder reparieren!
Aus eigener Erfahrung weiss ich das 3-Punkt-Gurte Leben retten!
Egal was ich für einen Wagen hätte, ich würde versuchen zumindest Beckengurte nachzurüsten wenn ab Werk nix drin is...
toller Spruch!! Seh Dir mal alte Crashtests an. Ist nichts mit Knautschzone oder Aufprall dämpfen. Da geht es ab 30KmH schon durchs Fenster für den Beifahrer.
Mag ja sein, nur ist hier der Fahrer auch mit durchgegangen und der Wagen ist vorne ohne Ende zerknautscht. Das schaffst du nicht mit Tempo 30.
Unabhängig davon kenne ich auch niemanden, der mit Tempo 30 auf der Autobahn fährt, dabei auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern kommt, seinen Wagen derartig verformt und dann noch den Weg durch die Scheibe findet.
Also deine Argumente ziehen hier nicht, da mußt du dir schon was besseres einfallen lassen.
Ergebnisse von Crashtests waren noch nie und sind auch heute nicht von wirklicher Bedeutung, schon allein deshalb nicht, weil wirkliche Unfälle fast immer ganz anders stattfinden als auf diesen Crashbahnen. So sehen dann auch die tatsächlichen Ergebnisse aus.
Wenn du dir die "sicheren" Autos von heute mal genauer ansehen willst, können wir gerne mal einen Rundgang über unseren Firmenhof machen. Dort findest du von fast jeder Marke einige Exemplare, alle schön kaputt und dann kannst du dir hinterher eine eigene Meinung dazu bilden, wie sicher die heutigen Fahrzeuge wirklich sind.
Da geht es ab 30KmH schon durchs Fenster für den Beifahrer.
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Wie schnell die waren kann ich nicht sagen. Ich habe auf damalige Tests angesprochen. --Brauche mir auch nichts einfallen lassen. Du must nur richtig lesen was ich schreibe.
Ich geb den Norbert (Chevy) vollkommen Recht!
Es ist ja nicht mal gesagt das die zu schnell waren...Und ich denke selbst wenn, wir waren es alle schon einmal. Wir haben uns auch alle schon einmal selbst überschätzt, nur ist es halt immer gut gegangen.!
Wo es mir immer ein wenig graust ist, du stehst in ner Schlange vor ner Ampel. zb. und so ein Hirni brät hinten drauf..
PeterPerlich
21.11.2009, 11:40
sie waren zu schnell, junger Fahrer Anfang 20ig fuhr auf die regennasse AB auf und beim beschleunigen hat es ihm die Fuhre verrissen. Geht mit einem unbeladenen PU ganz easy. Auch mit den aktuellen neuen Modellen, spreche da aus Erfahrung!! :D:D
sie waren zu schnell, junger Fahrer Anfang 20ig fuhr auf die regennasse AB auf und beim beschleunigen hat es ihm die Fuhre verrissen. Geht mit einem unbeladenen PU ganz easy. Auch mit den aktuellen neuen Modellen, spreche da aus Erfahrung!! :D:D
Klar waren sie zu schnell und genau das wird später auch im Unfallbericht der Polizei stehen. Den Straßenverhältnissen unangepaßte Geschwindigkeit, denn sonst wäre es ja nicht zu diesem Unfall gekommen.
Das mangelhafte Fahrkönnen (schon aufgrund des Alters) wird unerwähnt bleiben... :D
Das mangelhafte Fahrkönnen (schon aufgrund des Alters) wird unerwähnt bleiben... :D
Das haben so mach ältere und ach so erfahrene Damen und Herren auch... :rolleyes:
White Wolf
21.11.2009, 12:02
Um das Auto ist es sehr, sehr schade und ich würde mich selber wahrscheinlich mitm Revolver aufhängen, oder so ähnlich. Denn ich liebe diese alten Schlitten. ABER ich denke, dass als allererste mal die Menschen in dem Auto zählen. Ich hoffe, dass sie wieder ganz gesund werden!!! Und mal Hand aufs Herz, jeder von uns verschätzt sich mal, passiert halt. Mal geht es gut, mal leider nicht. Verständnis habe ich allerdings NICHT für Raser die andere mit Absicht gefährden.
stimmt nicht melanie, EINER von uns ist unfehlbar!:p
dem fahrer und den insassen alles gute, geformtes blech kann ersetzt werden.
White Wolf
21.11.2009, 12:23
stimmt nicht melanie, EINER von uns ist unfehlbar!:p
dem fahrer und den insassen alles gute, geformtes blech kann ersetzt werden.
Verzeih mir, bitte! :lol:
Das haben so mach ältere und ach so erfahrene Damen und Herren auch... :rolleyes:
Ist da dann auch schon wieder eine Frage das Alters.
... aber das hatten wir ja schon... :auslach:
PIG Rider
21.11.2009, 13:02
Ein bischen scheisse Strasse und ein bischen zuviel Gasantippen und schon ist man raus , selber schon passiert und ich werd nen Teufel tun hier jemanden zu verurteilen dafür !
Ein bischen scheisse Strasse und ein bischen zuviel Gasantippen und schon ist man raus , selber schon passiert und ich werd nen Teufel tun hier jemanden zu verurteilen dafür !
Seh ich auch so. Das geht, grad bei so Hecktrieblern, die kein Gewicht auf der Hinteraxe haben, recht flott. Wollen wir hoffen das die Leut schnell wieder auf die Beine kommen. Blech kann man (meistens) wieder richten. Aber wenn Blut fliest isses immer schlecht.
Schade um den Wagen. Gute Besserung den Insassen.
Solo
derlakai
21.11.2009, 14:27
Seh ich auch so.
Altes Auto, Heckantrieb und wenns ganz blöd läuft auch noch dicke Cooper Schlappen drauf.
Da ist ne nasse Strasse völlig ausreichend um der Botanik Hallo zu sagen.
Es heisst ja auch, das bei Regen 80 km/h reichen um bei Aquaplaning nen Abflug zu machen.
Auch mit modernen Autos und guten Reifen.
DonnyDarko
21.11.2009, 16:22
Niemand ist unfehlbar!
Hallo!!!!!!!!!
Ich!!!!!!!!!!
Tstststst.
Scheiß aufs Materielle, da haben die Jungs in den Wintermonaten wenigstens Beschäftigung.
Hauptsache die kommen schnell wieder auf die Beine.
Hightower
21.11.2009, 19:47
Hoffentlich kommen die Insassen ohne bleibende körperiliche Schäden davon.
Und mir ists auf trockener Fahrbahn schon passiert, dass der Hintern geschwänzelt hat, am Lincoln, 2 Spurig und ein Rad beim gasgeben von 80 auf 100 beim überholen auf der weissen Linie. Wusste garnicht, dass ish auch einen schnellen Gasweg Fuß hab.....
chief tin cloud
21.11.2009, 22:12
Hallo!!!!!!!!!
Ich!!!!!!!!!!
Tstststst.
Scheiß aufs Materielle, da haben die Jungs in den Wintermonaten wenigstens Beschäftigung.
Wenn ich an den Beinbruch von Frau Chief :indianer_f: (25.11.08 :rolleyes:) denke dann wird's wohl der Winter 2011/12...
Hallo!!!!!!!!!
Ich!!!!!!!!!!
Tstststst.
Ich sag nur KÜCHE ;)
DonnyDarko
22.11.2009, 13:49
Ich sag nur KÜCHE ;)
"räusper" :psst:
Ich sag nur KÜCHE ;)
Ich fall um. Sehr gut!! Immer salz in die Wunde....................:D:D:D:D
Jungs, hier geht es um ein ernstes Thema. Könntet ihr bitte beim Thema bleiben???
DANKE
gruß hot-rod
DonnyDarko
22.11.2009, 18:08
Sorry, meine Schuld:o
Solche Nachrichten zeigen (zumindest mir) immer wieder eines deutlich. Diese ganzen alten Amis sind verdammt schicke Autos. Seit langem wird sowas gutes nicht mehr gebaut.
ABER: In Punkte Sicherheit sind sie absolut veraltet, seit vielen Jahren. Moderne Autos falten sich nicht ohne Grund bei Aufprall so eindrucksvoll zusammen. Denn dadurch überlebt man. Die alten Auto mögen zwar verammt stabil sein, aber wenn sich da was zusammen faltet, dann ist es als aller erstes der Insasse.
Also liebt Eure alten Amis, aber nicht wegen ihrer Sicherheit sondern weil es geile Autos sind ;)
centurymarc
23.11.2009, 20:06
"In Punkte Sicherheit sind sie absolut veraltet, seit vielen Jahren. Moderne Autos falten sich nicht ohne Grund bei Aufprall so eindrucksvoll zusammen. Denn dadurch überlebt man. Die alten Auto mögen zwar verammt stabil sein, aber wenn sich da was zusammen faltet, dann ist es als aller erstes der Insasse."
-ähm, ja / besser gesagt, die Hersteller haben viiiiiiel dazu gelernt.....zum Glück :cool:
"In Punkte Sicherheit sind sie absolut veraltet, seit vielen Jahren. Moderne Autos falten sich nicht ohne Grund bei Aufprall so eindrucksvoll zusammen. Denn dadurch überlebt man. Die alten Auto mögen zwar verammt stabil sein, aber wenn sich da was zusammen faltet, dann ist es als aller erstes der Insasse."
-ähm, ja / besser gesagt, die Hersteller haben viiiiiiel dazu gelernt.....zum Glück :cool:
...die Fahrer aber nicht,die sich auf Gimmicks,wie Bremsassie und Luftballons verlassen. Wenn ich sehe,was die Kids heute so in der Fahrschule (nicht)lernen,kommt mir das kalte Kotzen.Noch nichmal Rückwärts einparken lernen die,von Reaktionsverhalten ganz zu schweigen ! Da isses kein Wunder,wenn ein 20-jähriger ganz schnell die Kontrolle über so eine alte Schlurke verliert.
Ich wünsch den beiden dennoch Gute Besserung und wenn sie wieder auf den Beinen sind,sollten wir ihnen ein ADAC Sicherheitstraining spendieren.
WAS, bitteschön, WAS habt ihr "alten" denn mehr in der fahrschule gelernt als die newbies? und WAS davon hätte diesen unfall verhindert???
@Birdman
Ich denke die Reaktionszeit der Jungen ist um einiges schneller als die
von uns alten Säcken.
Solo
Was nützt dir die Beste Fahrschule, wenn du es nicht umsetzten kannst oder einfach ne Gipsbirne hast, die nur zwei Gaspedalstellungen hat?
Fahrsicherheitstraining für Fahranfänger halt ich trotzdem für Sinnvoll, hab ich damals auch gemacht und zeigt einem sowohl die eigenen Grenzen als auch die des Autos. ;)
Einen Moment unachtsam schon isses passiert...
Mini-Man
23.11.2009, 21:50
Ich halte nicht das Meiste von Fahrsicherheitstrainings. Zum Grundlagen vermitteln ists OK.
Wenn man in eine Gefahrensituation kommt, gehts verdammt schnell und es bleibt kaum Zeit gedanklich die Sachen aus dem Training anzuwenden. Mal abgesehen davon, daß man das Training mit Auto xy macht und einem die Situation mit Auto yz passiert.
Jede Karre verhält sich anders.
Wenn sowas nicht immer so weit weg stattfinden würde, würde ich sowas auch gern mal mitmachen, einfach nur für den Spass.
Unfälle passieren, jederzeit und überall.
Die Erfahrung hilft nicht immer dies zu vermeiden, jedoch meist die Auswirkungen einzudämmen.
Ich hatte auch vor einiger Zeit erst ein Malheur...
Da halfen mir meine meist berufsbedingte Erfahrung auch nix.
Wenns soweit ist und erstmal die Physik das Steuer übernimmt, sind 99% der Fahrer/innen nur noch Passagiere...
...und es bleibt kaum Zeit gedanklich die Sachen aus dem Training anzuwenden...
Das ist eben das Problem.
Nicht denken, handeln!
Geht nur durch Übung und ist nicht einfach!
Sonst wären wir alle wie Walter Röhrl :)
centurymarc
23.11.2009, 22:13
"..die Fahrer aber nicht,die sich auf Gimmicks,wie Bremsassie und Luftballons verlassen"
+
"Da isses kein Wunder,wenn ein 20-jähriger ganz schnell die Kontrolle über so eine alte Schlurke verliert."
= Weil Die heutigen Anfänger auf Autos mit BJ 05 /06 usw gelernt haben.
Mein Sohn hatte mit 18 schon Amis im Kopf, (woher wohl ?;)) und als er den Führerschein erhielt "musste " er mit mir einen Lehrgang im Century absolvieren um die Unterschieden zu lernen! und was für einer,ich zeigte ihm manchmal fast die Zähne um es ihm glaubhaft zu machen.Er begleitete dann mich zu Veranstalltungen oder sonstigen Fahrten, er im Century,ich im ehmaligen Camaro,(den er immer fahren wollte aber dürfte nicht)danach im LTD.Nach 5 Jahren bekam er letztes Jahr, sein 82er Cutlass und benimmt sich dem entsprechend gut.Bei dem Olds wird's nicht bleiben,er schwärmt von einem 71er Cuda :rolleyes:,aber da er finanziell noch schwach ist, bis dorthin wird er noch mehr erfahrung sammeln:cool::).
Was der Unterschied zwischen erfahrenen und unerfahrenen Fahrern ausmacht? Zwischen den "alten Säcken" wie es Solo nennt und den jungen? Genau, die Erfahrung eben und nicht zwingend die Fahrschule. Ich glaube nicht, dass das Wissen heute so viel schlechter vermittelt wird.
Erfahrung ist sehr viel wert. Viele von hier werden auch deren schlechte gemacht haben und daraus gelernt haben.
Ein zweites mal wird das dem Jungen der da am Steuer sass höchstwahrscheinlich auch nicht mehr passieren.
Ein Sicherheitstraining hat in meinen Augen den Sinn, mal zu spüren zu bekommen was es heisst, wenn der Arsch meines Wagens mal richtig ausbricht. Wie es sich anfühlt.
So schockiert mich dieser Umstand im Ernstfall nicht mehr als erstes sondern ich kann gleich mit Gegenlenken beginnen.
Und diese Sekunde kann sehr wohl schon mitentscheidend sein wie es am Schluss ausgeht.
Aber das hatten wir ja alles schon :)
Ich halte nicht das Meiste von Fahrsicherheitstrainings. Zum Grundlagen vermitteln ists OK.
Wenn man in eine Gefahrensituation kommt, gehts verdammt schnell und es bleibt kaum Zeit gedanklich die Sachen aus dem Training anzuwenden. Mal abgesehen davon, daß man das Training mit Auto xy macht und einem die Situation mit Auto yz passiert.
Jede Karre verhält sich anders.
Wenn sowas nicht immer so weit weg stattfinden würde, würde ich sowas auch gern mal mitmachen, einfach nur für den Spass.Ich hab nen Sicherheitstraining für Tankwagen mitgemacht und profitiere heute noch davon. Wer aber schon so rangeht,dass es eh nix taugt,sollte sich erst gar nicht mit solchen Gedanken befassen und auch nicht jammern,wenn die Karre versunken ist.
Bei so einem Training geht es nicht nur ums richtige Verhalten bei Grensituationen,sondern auch viel,sehr viel um Fahrphysik und wie man Grenzsitationen von vornherein vermeidet. Als ich dort war,war ich 40 und hatte schon viele unfallfreie Autojahre hinter mir. Gelernt habe ich in den 3 Tagen verdammt viel. Und JA,das Training war für TKW-Fahrer ausgelegt,aber es wurde auch auf PKW und Transporter geschult. Wers nicht kennt,sollte auch besser seine Meinungen für sich behalten und weiter auf der Schien reiten,dass er sowieso alles kann und beherrscht.
Ins Auto setzen und Gas geben kann jeder,sich aber mal richtig Gedanken beim fahren übers fahren machen,geht scheinbar nicht. Ich sitz im Auto und ich bin der King ! Schöne,falsche und sehr gefährliche Einstellung.
Ich denke die Reaktionszeit der Jungen ist um einiges schneller als die
von uns alten Säcken.
schneller vielleicht,aber auch öfters in die falsche Richtung...
Wenns soweit ist und erstmal die Physik das Steuer übernimmt, sind 99% der Fahrer/innen nur noch Passagiere... Das ist RICHTIG,aber wer mit Verstand und Wissen hinters Lenkrad steigt,kann solche Situationen zwar nicht vermeiden aber erheblich minimieren
WAS habt ihr "alten" denn mehr in der fahrschule gelernt als die newbies? und WAS davon hätte diesen unfall verhindert??? z.B.: Schleudertraining,Stotterbremsen,richtiges Gefahrenbremsen,Gefahrenbremsung auf nasser Fahrbahn -> alles OHNE ABS(das gabs damals noch gar nicht) und sogar ohne Bremskraftverstärker. Obs den Unfall verhindert hätte,ist eine andere Sache,aber was man gelernt hat,vergisst man auch nicht.
Wir könnten uns hier vielleicht zerfleischen,ob ein Fahrsicherheitstraining oder eine ordentliche Fahrschulausbildung den Unfall verhindert hätte - eher wohl nicht. Allerdings stehe ich zu meinem Standpunkt,dass viele Unfälle verhindert oder zumindest glimpflicher abgehen würden,wenn die Fahrzeuglenker mit mehr Verstand und mit mehr Wissen um Fahrphysik hinters Lenkrad steigen würden. Gerade dann,wenn Autos bewegt werden,die nicht den aktuellen Sicherheitsstandarts entsprechen.
Markus_E
23.11.2009, 22:34
Fahrsicherheitstraining ist klasse. Da lernst du mal, wie Dein Wagen wirklich reagiert und was er kann. Theoretisch kanns ja jeder. Aber bei der Praxis hörts doch schnell auf.
Allerdings stehe ich zu meinem Standpunkt,dass viele Unfälle verhindert oder zumindest glimpflicher abgehen würden,wenn die Fahrzeuglenker mit mehr Verstand und mit mehr Wissen um Fahrphysik hinters Lenkrad steigen würden. Gerade dann,wenn Autos bewegt werden,die nicht den aktuellen Sicherheitsstandarts entsprechen.
:daumen:
PS: Text zu kurz...
centurymarc
23.11.2009, 22:46
"Gerade dann,wenn Autos bewegt werden,die nicht den aktuellen Sicherheitsstandarts entsprechen"
-oh ja, dürfte anfangs Monat zum ersten Mal ein Traction Bj47 (Gängster limousine) fahren.....oh Mann! :haengen:
obwohl ich darin aufgewachsen bin, es wird noch Stunden und Km dauern bis ich mich am Steuer selbstsicher fühlen werde.:fahren:
Und sowas sagt ein Alter, kann mir die Lage von 20 Jährigen in einem U.S. BJ 59 gut vorstellen :fluecht:
Kann mich noch an n spruch von meinem Dad zum 18ten erinnern.... "n Führerschein haste jetz und darfst Auto fahren des heißt aber nich das du des auch kannst!" und genau so isses deswegen find ich auch den führerschein mit 17 bzw. des begleitete fahren durchaus sinnvoll.
Mfg Alex
Mini-Man
24.11.2009, 09:29
Ich glaube nicht, dass das Wissen heute so viel schlechter vermittelt wird.
Erfahrung ist sehr viel wert.
Zwangsläufig ist das Wissen der jungen Fahrschüler schon ein wenig geringer. Gefahrenbremsungen z.Bsp. lernen sie alle mit ABS Fahrzeugen.
Dieses typische geradeaus rutschen beim stehenbleiben auf dem Pedal (Fahrzeuge ohne ABS) kennen die gar nicht.
Als ich meinen Tahoe bekommen habe, waren mit der ersten Dinge die ich damit tat ihn bisschen schleudern zu lassen (der Spaß spielte natürlich auch eine Rolle). Da hab ich gemerkt, wie schwer die Kiste wieder einzufangen ist, wenn die 3 Tonnen erstmal ins Rutschen gekommen sind.
Als mein Bruder damals mein Auto mal fahren wollte war meine Regel: Erst musst du 30.000 KM gefahren haben, vorher kannst du nocht nicht Autofahren.
Man muss beim fahren auf so vieles achten. Man muss ja auch für die anderen Autos mit denken. Und all das klappt nur, wenn man wenigstens die Mechanik intuitiv drinn hat. Ein Anfänger, der noch beim schalten und lenken denken muss, der kann nicht auch noch auf den Verkehr achten.
Ein Anfänger, der noch beim schalten und lenken denken muss, der kann nicht auch noch auf den Verkehr achten.
Das erinnert mich an den Irland Urlaub in 2006 den ich noch mit meiner ex. Frau hatte...
Das Dingens vom Airport abgeholt und los gings... :)
Erst etwas "hakelig", war Schaltgetriebe :rolleyes:
Nach 2h wurds besser und am 2ten Tag wars wie gewohnt (meinte meine ex.)...
carhunter
24.11.2009, 11:47
Zwangsläufig ist das Wissen der jungen Fahrschüler schon ein wenig geringer. Gefahrenbremsungen z.Bsp. lernen sie alle mit ABS Fahrzeugen.
Dieses typische geradeaus rutschen beim stehenbleiben auf dem Pedal (Fahrzeuge ohne ABS) kennen die gar nicht.
jetzt muss ich mal ein kleines wort für die "jüngeren" fahrer sprechen. ich habe jetzt über drei jahre meinen führerschein und etwa genauso lange hab ich meinen cutlass.
die ersten worte meines fahrlehrers bei der ersten fahrstunde waren: bist du schwarzfahrer? - ich war es natürlich nicht. ich hab vor meiner ersten fahrstunde nie ein einziges mal ein auto im realen leben bewegt, allerdings hab ich mich damals schon viel mit der technik und theorie befasst. und das half mir schon recht viel.
man kann ja auch nicht pauschalisieren dass "ältere" fahrer bessere sind, trotz erfahrung. wenn man einmal ins schleudern geraten ist heißt das nicht das man es beim nächsten mal verhindern kann.
als ich mein cutlass relativ neu hatte, hab ich damit auch ein paar runden auf dem parkplatz gedreht - getestet wann er ausbricht (wie mini-man schon meinte - ein bischen spass spielte da auch eine rolle) und hab so "gelernt" wann er sich wieder fängt.
und ich würde jetzt mal so ganz "naiv" behaupten, das ich mit meinen drei jahren fahrerfahrung besser auto fahren kann als zum beispiel mein vater, mit 32 jahren fahrerfahrung, er hat einfach noch nie den grenzbereich "herausgefordert". erfahrung im verkehr selbst hin oder her - abgeschrubbte kilometerzahl hin oder her - es spielen da so viele faktoren eine rolle. 1. das verständnis der technik wie ein auto funktioniert, 2. die physik was passiert wenn man lenkt, gas gibt, ausbricht etc und 3. die erfahrung im grenzbereich selbst. ich würde jedem empfehlen - wenn nicht grad im fahrsicherheitstraining - zumindest mal auf einem leeren parkplatz ein paar runden drehen und testen wie sich der wagen verhält..
..letztens hab ich mal irgendwo aufgegriffen, das man erst auto fahren kann, wenn man rückwärtsfahren beherrscht, denn erst dort lernt man das lenkrad kennen. vielleicht mit ein grund dafür das ich mich als nicht schlechten fahrer bezeichne, da ich unheimlich gerne rückwärts fahre. ich fahr auch nicht gerne schnell - zumindest nicht mit jedem auto. mein cutlass hat noch nie die 130 geknackt, reise auf autobahn ist etwa 90 bis 100, landstrasse in der regel 80.. heißt trotzdem nicht das ich langsam fahr weil ich ein "ängstlicher" fahrer bin...
und zum thema zurückzukommen - ich denke nicht das die pickup fahrer schlechte fahrer waren weil sie jung und leichtsinnig sind - wie viele schon gemeint haben - ein pickup - grad der longbed - null gewicht hinten, da kann sowas ganz schnell passieren und das kann jedem passieren, egal wieviel erfahrung man hat..
Eben - Ist mir auch schon passiert - Pick up - Ein Hubbel/Querrinne vor einer Kurve - PU hob hinten ne millisekunde ab und kam leicht versetzt wieder auf und so ging es eben seitwärts in die Kurve - Aber immerhin gelang es mir auf der Strasse zu bleiben - Auch wenn da ne Leitplanke gewesen wäre? Hmmmmh... Vielleicht nicht...
@Pascal: So jung und schon so weise? :D
Da ist schon auch was wahres dran..
Eben - Ist mir auch schon passiert - Pick up - Ein Hubbel/Querrinne vor einer Kurve - PU hob hinten ne millisekunde ab und kam leicht versetzt wieder auf und so ging es eben seitwärts in die Kurve - Aber immerhin gelang es mir auf der Strasse zu bleiben - Auch wenn da ne Leitplanke gewesen wäre? Hmmmmh... Vielleicht nicht...
Ja... das erinnert mich an was... :rolleyes:
PeterPerlich
24.11.2009, 12:40
ich hatte zu unserem .EU Treffen im Januar auch ein Fahrsicherheits-Training organisieren wollen. Wäre über einen ganzen Tag gegangen wir waren 30 Pu aber ganze 4 Mann hatten Interesse, also blieb es beim Feiern und Benzin Gesprächen.
ich war als jugendlicher schon fleißig als Schwarzfahrer unterwegs :-) Mein Vater auch und der Apfel fällt nicht weit vom Pferd. Ich war auch vor der Führerscheinprüfung mit meinem Senior fleißig auf abgesperrten Gelände unterwegs und musste Schleuderwenden mit Handbremse etc. üben.
Das hat mir sehr geholfen. Auch heute noch wenn ich ein neues Auto habe, teste ich immer auf einem großen Parkplatz wie es sich verhält. Das mache ich auch wenn es geschneit hat.
Ich fahre im Jahr 100.000 km und bis dato 27 Jahre unfallfrei, ( Auf Holz klopf!!) ich war schon in vielen brenzligen Situationen, und ist zum Glück immer gut gegangen. Oft war Glück dabei, ab und an aber auch etwas Erfahrung um den Unfall zu vermeiden.
Wichtig ist, dass man nicht überlegen muss, was mache ich wenn die Schlurre ausbricht. Man muss instinktiv reagieren und das geht nur, wenn man das öfters übt und am besten geht das auf einem Sicherheitstraining, wo man es von Experten erklärt bekommt. Ich habe bis dato so ein Training noch nie mitgemacht, habe es aber unbedingt mal vor. Vor allem mit meinem Ram wäre das interessant.
Pu sind die reinsten Heckschleudern, zwar aufgrund des langen Radstandes sehr gutmütig beim Übersteuern, wenn du aber zu spät vom Gas gehst oder gegen lenkst oder nicht die Kupplung trittst oder nicht auf N schaltest, mit unter dann wieder schwer einzufangen. Gerade wenn es glatt ist, genügt es nicht nur vom Gas zu gehen, da der Motor und Antriebsachse noch etwas weiter schieben, da muss man sofort auskuppeln. Oftmals genügt es aber nur leicht vom Gas zu gehen und man kann die Fuhre dann schön im Drift stabilisieren! :D Aus dem Alter bin ich aber zum Glück raus!:rolleyes:
carhunter
24.11.2009, 12:40
@Pascal: So jung und schon so weise? :D
..wenn man sich nur mit alten ami-fahrern (us-car-forum/lokaler us-car-club) abgibt färbt, die weisheit ab :D
Als Tip:
Der ADAC bietet solche Trainings an, wo ihr mit euren eigenen Waegelchen fahren muesst...
D.h. relativ guenstig, und ihr uebt auf genau euren Schlitten die ihr tagtaeglich bewegt... ;)
centurymarc
24.11.2009, 12:55
ähm....um auf die Umstände des Unfalls zurück zu kommen :
-es wurde nur berichtet dass ein US Car oldie auf nasser Fahrbahn in's Schleudern kamm....
-warum wurde nicht gesagt : zu schnell in eine Kurwe ? anderes Auto verwickelt/Auslöser und weg ?
:gruebel::pfeiff:
-dass die bei BJ 59 nicht angegurtet waren ist logisch usw usw....
Der Bericht finde ich, enthält eine Schleichnachricht "in richtung altes auto ohne gurt, keine Knautschzonen/weg damit! kauft neue!:achselnzucken:
PeterPerlich
24.11.2009, 12:58
ähm....um auf die Umstände des Unfalls zurück zu kommen :
-es wurde nur berichtet dass ein US Car oldie auf nasser Fahrbahn in's Schleudern kamm....
-warum wurde nicht gesagt : zu schnell in eine Kurwe ? anderes Auto verwickelt/Auslöser und weg ?
:gruebel::pfeiff:
-dass die bei BJ 59 nicht angegurtet waren ist logisch usw usw....
Der Bericht finde ich, enthält eine Schleichnachricht "in richtung altes auto ohne gurt, keine Knautschzonen/weg damit! kauft neue!:achselnzucken:
wie schon weiter oben geschrieben, stand bei uns in der Zeitung etwas anderes drin, der Video Clip ist für mich auch nur Sensationspresse.
seit ich ca. 14 bin fahre ich alles was mindestens zwei räder hat und wo der schlüssel am schlüsselbrett hängt.
mit 17 hab ich die fahrprüfung gemacht und bin 3 (!) mal durchgefallen wegen vorausschauendem fahrens..,.:cool:
damals gab es schon abs und andere gimmicks.
wir haben das anfahren am berg geübt (auch rückwärts) und die kotzgrenze von nem golf ausgereizt. in der pause waren wir schweinebraten essen und haben ne halbe gezischt. auf der rückfahrt war die blonde türkin am steuer.
...ich habe das fahren aus dem beifahrersitz heraus gelernt...:kotz:
zu keinem zeitpunkt brachte ich jungspund noch die osmanische barträgerin den golf in die situation irgendwelche seiner elektronischen extras zum einsatz zu bringen...
aber schön wenn das früher so war. profahrprüfungaufdernordschleife!
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